Grafik DOSB

Vielseitiges Angebot

Weil die Bedingungen vielseitiger als früher geworden sind, lohnt es sich, mal auf „neue“ Disziplinen umzusteigen. Das reformierte Sportabzeichen will ganz bewusst das breite Spektrum an Freizeitsportarten anbieten. Das ist gut so, und es wäre für die Sportabzeichenaktion bestimmt ein Vorteil, das Disziplinangebot noch durch spezielle Übungen in Fitnesscentern zu erweitern. So stehen neben den klassischen Disziplinen Laufen, Springen, Werfen und Schwimmen jetzt auch Radfahren, Walken, Seilspringen, ja sogar sportartspezifische Leistungsabzeichen für die Bereiche Ausdauer und Koordination zur Auswahl. Denn eine der vier Grundfertigkeiten kann man durch ein Leistungsabzeichen ersetzen, beispielsweise aus den Bereichen Tanzen, Badminton, Fußball, Tennis und Tischtennis, um nur einige für uns nennenswerte Sportarten aufzulisten. Zusätzlich muss man nach wie vor nachweisen, dass man schwimmen kann, glücklicherweise aber nicht mehr jedes Jahr, sondern nur alle fünf Jahre.


Das Sportabzeichen für Menschen mit Behinderungen

Durch die angepassten Sportabzeichenbedingungen sollen auch Sportlerinnen und Sportler mit bestimmten Einschränkungen, wie zum Beispiel mit Endoprothesen oder auch mit allgemeinen Behinderungen (amtlich anerkannte Behinderungen ab mindestens 20% GdB), in die Lage versetzt werden, das Sportabzeichen wie alle anderen zu erwerben. Interesse? Wende dich an den Sportabzeichenprüfer Hartmut Roick, Tel. 04154 5646. Mit den Angaben wird vertraulich umgegangen.



Sportmedizinische Empfehlungen

Bitte lassen Sie sich sportärztlich untersuchen,

  • wenn bei der Vorbereitung auf das Sportabzeichen Beschwerden auftreten,
  • wenn Sie nach der letzten Prüfung krank werden,
  • wenn Sie über 40 sind und sich zum ersten Mal auf das Sportabzeichen vorbereiten

Empfohlene Untersuchungsintervalle, wenn Sie das Sportabzeichen jährlich wiederholen:

  • Unter 40 Jahren: alle fünf Jahre.
  • Über 40 Jahren: alle drei Jahre